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Absorptionsspektren am Beispiel der Sonne

Einleitung

Unsere Sonne ist ein glühender Körper, der ein kontinuierliches Spektrum aussendet. Doch wenn man sich das Spektrum unserer Sonne ansieht, dann fehlen dort einige Farben im Spektrum. 
Diese fehlenden Farben wurden nach dem Entdecker benannt und heißen Fraunhofer'sche Linien. Foto fehlt noch!



Doch warum gibt es diese Fraunhofer'schen Linien im Spektrum?


Erklärung

Das lässt sich mit Hilfe des Bohr'schen Atommodells erklären:
Nach der Vorstellung von Bohr bewegen sich die Elektronen auf einer bestimmten Bahn. Wenn Licht einer bestimmten Wellenlänge auf ein Elektron trifft, dann nimmt das Elektron diese Energie auf und springt auf eine höhere Bahn.







Bei diesem Vorgang absorbiert das Elektron das Licht. 
Nach einer kurzen Zeit springt dieses Elektron wieder auf seine ursprüngliche Bahn zurück. Dabei emittiert das Elektron das Licht mit der selben Wellenlänge in eine zufällige Richtung.




Elektronen können nur dann das Licht absorbieren, wenn die Energie des Lichts genau der Energiedifferenz der beiden Bahnen entspricht. Die Wahrscheinlichkeit, dass das emittierte Licht in die ursprüngliche Richtung gesendet wird ist sehr gering.
Genau das passiert bei unserer Sonne.
 Um unsere Sonne ist eine Gashülle, die Corona heißt. 
Wenn die Sonne Licht aussendet, absorbieren die Gasatome der Corona bestimmte Wellenlängen des Lichts und emittieren diese in eine zufällige Richtung ins Universum.

Das Licht, welches bei uns ankommt, nennt man Absorptionsspektrum.
Mit Hilfe der Absorptionslinien kann man Elemente in der Corona eindeutig nachweisen. Dieser Vorgang passiert nicht nur bei unserer Sonne, sondern auf allen Sternen in unserem Universum.
 Deshalb kennen wir die chemische Zusammensetzung der Sterne.



Erstellt von A.N. mit Ergänzungen von Herrn Ecker.


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