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Reaktion von Magnesium mit Chlor

Geräte/Chemikalien:
Standzylinder, Magnesium, Chlorglas, Tiegelzange, Bunsenbrenner.

Versuchsdurchführung:
Das Magnesiumband wird in der Bunsenbrennerflamme entzündet und anschließend in den Standzylinder gehalten.

Versuchsbeobachtung:
Das Magnesium fängt an sehr hell und gleichmäßig zu brennen. Im Standzylinder fängt das Magnesium an zu knistern und rauchen, anschließend fällt der Rest, noch immer brennend, auf den Boden des Standzylinders.

Versuchsvideo bitte anklicken.




Versuchserklärung:
Magnesium ist in dem Chlorglas verbrannt (Oxidation) worden. Chlor hat mit Magnesium reagiert. Es hat sowohl eine Oxidation als auch eine Reduktion stattgefunden, denn Chlor wurde reduziert. Bei dieser Redoxreaktion entsteht Magnesiumchlorid. Dabei wurden Elektronen von den Magnesiumatomen zu den Chloratomen übertragen.

Mg±0+Cl±02Mg+IIClI2ΔH<0


MgMg2++2e- Oxidation von Magnesium.

Cl2+2e-2Cl Reduktion von Chlor.


Die Reaktion von Magnesium mit Chlor ist ein Beispiel dafür, dass auch ohne Sauerstoff eine Redoxreaktion ablaufen kann.

Definitionen:

Die Oxidation ist eine Reaktion, die mit einer Elektronenabgabe verbunden ist. Die Reduktion ist eine Reaktion, die mit einer Elektronenaufnahme verbunden ist.

Oxidationszahlen (Wiederholung)

Bei vielen Reaktionen kann man nicht eindeutig festsellen, welche Atome Elektronen abgeben oder aufnehmen, weil sie gar keine Ionenverbindungen bilden wie z.B. die Ionenverbindung Magnesiumchlorid. Um auch solche Reaktionen als Redoxreaktionen beschreiben zu können wurde die Oxidationszahl eingeführt:
Die Oxidationszahl ist eine formale Ladung, die dem jeweiligen Atom zugeordnet wird. Dazu werden römische Zahlen mit Vorzeichen über die Elementsymbole geschrieben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Reaktion von Methan mit Sauerstoff:

CIVH+I4+2O±02C+IVOII2+2H+I2OIIΔH<0

Oxidation: CIVC+IV+8e-

Reduktion: 2O±02+8e-4OII



Text von Y.A. und Herr Ecker 22.10.2013

Reaktion von Kaliumpermanganat mit Glycerin

Geräte und Chemikalien:
feuerfester Tiegel, Mörser und Pistill, Tropfpipette, Kaliumpermanganat, Glycerin

Versuchsskizze:???
Versuchsdurchführung:
1 gehäufter Spatel feinkristallines Kaliumpermanganat wird in den feuerfesten Tiegel so gegeben, dass ein kleiner Haufen entsteht. An der Spitze wird ein kleine Vertiefung eingedrückt, in die anschließend einige Tropfen Propantiol gegeben werden.
Versuchsbeobachtungen:



Nach dem das Glycerin drauf gegeben worden ist bildet sich nach ca. 1 min. Rauch. Später fängt es an hell zu brennen und zu knistern. Nach dem Verbrennen blieb nur noch eine schwarze Masse übrig.



Versuchserklärung:
Mit Propantiol reagiert Kaliumpermanganat als starkes Oxidationsmittel heftig. Es handelt sich bei der Reaktion um eine Redoxreaktion. Die Reaktionsgleichung findet Ihr hier.

Erstellt von Y.A. mit kleinen Korrekturen von Herrn Ecker 30.10.2013

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