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PROTOLYSEGRAD

Die Stärke von Säuren und Basen lässt sich an ihren pKS- und pKB-Werten erkennen. An diesen Werten kann man allerdings nicht erkennen, in welchem Maß die Protolyse abläuft.
Der Protolysegrad gibt also an, zu wieviel Prozent die Säure und die Base protolysiert.
Allgemein gilt: Der Protolysegrad ist der Quotient aus der Konzentration des protolysierten Anteils und der Ausgangskonzentration einer schwachen Säure oder Base.

Berechnung des Protolysegrades am Beispiel von Essigsäure

HA(aq)+H2O(l)H3O+(aq)+Ac-(aq)


Die Konzentration der protolysierten Essigsäure ist demnach gleich der Konzentration der Acetat-Ionen und der Konzentration der Hydronium-Ionen.

α=c(Ac-)c0(CH3COOH)=c(H3O+)c0(CH(3)COOH)


ALLGEMEIN GILT

α=c(H3O+)c0(HA)


Darin bedeutet c0(HA) die Ausgangskonzentration der Säure. Die Konzentration der Hydronium-Ionen c(H3O+) ist gleich der Konzentration des protolysierten Säureanteils.

Erstellt von Lisa Hentzschler 1.7.2014



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