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Recycling von Kunststoffen am Beispiel von PET-Flaschen

Wer kann dazu etwas schreiben?

Pyrolyse von Kunststoffen

Bei der Pyrolyse erfolgt die Zerlegung der Makromoleküle in einem geschlossenen Reaktor. Auf einem Bett aus Quarzsand wird die Kunststoffmischung auf 600 °C bis 900 °C erhitzt. Heiße Gase durchströmen von unten die Sand- und Kunststoffschicht. Die Makromoleküle zerfallen dabei in niedermolekulare aliphatische und aromatische Substanzen. Trotz der hohen Temperaturen verbrennen Kunststoffe und Spaltprodukte nicht, da die Pyrolyse unter Ausschluss von Sauerstoff durchgeführt wird. Bei der Pyrolyse von Polyethen und Polypropen entstehen vorwiegend Methan, Ethen, Ethan, Propen und Benzol. In geringeren Mengen fallen flüssige Alkane und Alkene sowie Toluol, Ruß und Teer an. Die Auftrennung der Pyrolyseprodukte erfolgt nach einer Zwischenkühlung in einer Destillationskolonne. Besonders sinnvoll ist die Einspeisung der Produkte in den Industrieverbund einer Raffinerie.



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