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Neutralisation im gasförmigen Aggregatzustand

Geräte/Chemikalien:

Aluminiumfolie, Glaswanne, Porzellantiegel, 2 Pipetten, 2 Uhrgläser, Becherglas, kleines Schlauchstück, Ammoniaklösung 25%, Salzsäure 37% (rauchende)

Versuchsaufbau:

Hier war die Skizze fehlerhaft!

Versuchsdurchführung:

In das rechte Uhrglas werden einige Tropfen Salzsäure (HCl) und das linke einige Tropfen Ammoniak (NH3) gegeben und die Glaswanne darüber gestellt.

Versuchsbeobachtung:

Ammoniak ist eine sehr unangenehm riechende Flüssigkeit.
Von beiden Uhrgläsern steigt weißer Rauch auf, der in der Mitte am intensivsten ist. Am Ende ist ein weißer Belag auf der Alufolie sichtbar. Der Belag lässt sich mit Wasser leicht abspülen.

Versuchserklärung:

Salzsäure und Ammoniak haben im gasförmigen Zustand miteinander reagiert:

HCl(g) + NH3(g) → NH4Cl(s)

Bei der Reaktion entsteht der weiße Feststoff Ammoniumchlorid als weißer Rauch. Dieser setzt sich am Boden ab. Das Ammoniumchlorid ist ein Salz, das bei der Neutralisation entstanden ist. Es ist wasserlöslich, weil es sich sehr leicht abwaschen ließ. In Wasser liegen dann Ionen vor:

NH₄Cl(s) → NH₄+(aq) + Cl-(aq)

Das haben wir aber noch nicht nachgewiesen.

Der Name wird aus dem Ammonium-Ion NH+4 und dem Säurerestion der Salzsäure Cl- gebildet. Wasser entsteht bei dieser Neutralisation nicht.

Das Ammoniak wird z.B. in Friseursalons für Dauerwellen eingesetzt.

Erstellt von Silva Demir mit kleinen Korrekturen und Ergänzungen von Herrn Ecker 9.6.26



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