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Herstellung schwefliger Säure

Geräte und Chemikalien:

Sauerstoff, Rundkolben, Wasser, Universalindikator, Stopfen, Verbrennungslöffel mit Stopfen, Bunsenbrenner, Schwefel

Versuchsaufbau:



Versuchsdurchführung:

Der Verbrennungslöffel wird mit dem Schwefel in der rauschenden Flamme des Bunsenbrenners erhitzt bis er brennt. Anschließend wird er in den mit Sauerstoff gefüllten Rundkolben gesteckt. Im Rundkolben befindet sich etwas Wasser mit Universalindikator. Am Ende der Reaktion wird der Verbrennungslöffel herausgenommen und ein extra Stopfen auf die Öffnung des Rundkolbens gesteckt. Zum Schluss wird der Rundkolben geschüttelt.

Versuchsbeobachtungen:

Video zu Teil 1 des Versuchs:


Versuchsvideo zum 1. Teil der Reaktion von Daniela


Der Universalindikator im Rundkolben ist grün. Der Schwefel ist ein gelber Feststoff. Er brennt an der Luft mit kleiner blauer Flamme. Im Rundkolben brennt der Schwefel mit einer intensiv blauen Flamme und es entsteht viel weißer Rauch. Der Universalindikator färbt sich nach dem Schütteln rot.

Versuchserklärung:

Schwefel reagiert mit Sauerstoff zu Schwefeldioxid.

S(s) + O₂(g) → SO₂(g) exotherm

Der Universalindikator zeigt durch die Rotfärbung an, dass eine saure Lösung entstanden ist.
Das Schwefeldioxid löst sich sehr gut in Wasser und bildet dabei schweflige Säure.

SO₂(g) + H₂O(l) → H₂SO₃(aq)

Dieses Ergebnis können wir auch auf eine ähnliche andere Reaktion übertragen:

CO₂(g) + H₂O(l) → H₂CO₃(aq)

Das gilt nicht nur für diese beiden Reaktionen, sondern auch für andere, bei denen ein Nichtmetalloxid in Wasser gelöst wird. Daraus lässt sich eine Merkregel ableiten.

Merkregel:
Nichtmetalloxide reagieren mit Wasser zu Säuren.

Erstellt von Daniela mit kleinen Änderungen durch Herrn Ecker am 4.6.26



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